Kreuz und Quer durch Südeuropa 14 🇫🇷 🇮🇹

Nach einer ruhigen Nacht in dem Provence Dörfchen Bonnieux führt uns unser Weg Richtung Verdon . 


Unweit von Moustiere St. Anne finden wir einen kleinen Campingplatz, auf dem wir mal alles waschen können. Wir nützen auch die Chance nach Moustiere mitgenommen zu werden um von dort , durch eine beeindruckende Landschaft, zum Camping zurückzuwandern.






 Nach Abschied von Zora und Team, mit denen wir noch einen schönen Abend hatten, geht es weiter zur Verdon. Schon lange freuen wir uns darauf, bisher hatte es sich leider nie ergeben. Über die Route de Cretes geht es von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. 


Wow wir sind überwältigt und uns fehlen die Worte. Die Natur formte hier eine solch spektakuläre Schlucht, dass wir aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. 



Nach einer kleinen Wanderung in der Schlucht durch unbeleuchtete Tunnel, ist es an der Zeit weiterzufahren, wir wollen heute noch bis Menton fahren.




 Ausgeschlafen erkunden wir das schöne Hafenstädtchen mit seinen bunten Häusern, dem kleinen Segelboothafen ⛵ und der Kirche, von der man einen wunderschönen Blick aufs Meer hat.







 Natürlich besuchen wir die Markthalle und kaufen dort ein. Nun heißt es, au revoir France, bis zum nächsten Mal. Entlang der ligurischen Küste, wo die Berge ins Wasser fallen, fahren wir ins Cinque Terre. Das Cinque Terre besteht aus fünf malerischen, verträumten Dörfern an der ligurischen Riviera.



 Mit dem Zug kann man die Dörfer bequem erkunden. Von Dorf zu Dorf führen auch Wanderwege. Wir sind von Manarola nach Riomaggiore gelaufen. Dieser Weg führte uns steil hinauf zu traumhaften Ausblicken über das Cinque Terre und wieder ebenso steil hinab zu den malerisch bunten Häusern und Gassen.



 Dass das Gebiet leider kein Geheimtipp ist, merkt man schnell, da es an Besuchern nicht mangelt. So lassen wir uns verzaubern von den kleinen Dörfern, die auf so wenig Raum zwischen Meer und Bergen liegen, dass die Bahnsteige sogar im Tunnel verschwinden.. 



Uns so geht es für uns weiter nach Siena, eine der schönsten Städte im Zentrum der Toskana. Die Stadt hat sich über Jahrhunderte hinweg sein Stadtbild bewahrt und sich so zu einem Kleinod entwickelt. Das Wahrzeichen Sienas, der Dom, ist ein großartiges Beispiel gotischer Baukunst. 


Aber auch die Palazzi, die mittelalterlichen Gassen und natürlich der Piazza del Campo mit Blick auf den Torre del Mangia bringen uns zum Staunen. 



Staunen tut auch die ein oder andere Statue bei dem Ansturm den Siena erlebt. Auch wenn es dieses Mal sehr lange gedauert hat, bis ihr wieder etwas Neues von unserer Reise lesen konntet, danken wir euch fürs Dabeibleiben. Grüße von Lina, Alfred und der Hoppetosse!

Kreuz und Quer durch Südeuropa 13 🇪🇸 🇫🇷

Nach einem ruhigen Osterfest freuen wir uns auf Frankreich, wenn auch nur ein Transitland gibt es doch einige Ziele, die wir auf dem Weg haben. So führt unser Weg über die Pyrenäen an die Côte Vermeille. Sie ist der südlichste Zipfel der französischen Mittelmeerküste und gleichzeitig ein unglaublich spannender und abwechslungsreicher Abschnitt. 



Hier, wo die Pyrenäen auf das Mittelmeer treffen, finden wir großartige Aussichtspunkte, kleine Buchten und malerische Fischerorte. Seit jeher kamen Maler, um die sehenswerte Küste auf Leinwand festzuhalten und auch wir sind begeistert.



 Einen schönen Stellplatz haben wir in Port Vendres gefunden, von dort erkunden wir die Küste zu Fuß. Wir laufen bis Collioure, welches uns mit seiner Festung und dem mediteranen Flair begeistert. 



Weiter zieht es uns der Küste entlang .


 Im Chateau du Lac, einem kleinen Weingut, genießen wir die Gastfreundschaft bei einer Weinprobe und natürlich auch einem Weinkauf 😉. Frankreich ist für und ein kulinarischer Traum und so zieht es uns in die Markthallen von Narbonne mit einer unglaublichen Vielfalt. Mi Anschließend schlendern wir durch den sehenswertern Ort und sind besonders von der Kathedrale begeistert. 





Bald schon ereichen wir die Camargue . Zwischen Mittelmeer und Provence liegt dieses einmalige Gebiet . Geformt vom Rhone-Delta liegt es nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Es bietet eine unendliche Fülle an Naturwundern und auch wunderbaren Ortschaften (Aigues Mortes , Le Grau du Roi, Saintes Maries de la Mer) . 






Ob Salzberge , Flamingos , Leuchttürme, mittelalterliche Stadtmauern, Kanäle.oder einfach nur mediterraner Flair , die Camargue hat unendlich viel zu bieten . Uns begeistert diese Region seit über 20 Jahren immer wieder aufs Neue .






 Wieder ist ein Weingut unser Ziel für die Nacht, das einen herausragenden Wein der Camargue, den Vin Sable, verkauft. In einem streng eingeschränkten Gebiet wird hier besonders ein Rosé produziert, der " Gris", der uns besonders gut schmeckt und den wir am liebsten direkt beim Winzer kaufen. 

Dort kreuzen sich auch wieder unsere Wege mit Zweien, die wir in Spanien kennen lernten, und freuen uns darüber sehr ,so wahr der gute Wein schnell leer 😋. Am Samstag zieht es uns dann nach Arles, denn da ist Wochenmarkt und wir lieben die alte Stadt an der Rhone. Auf Van Goghs Spuren durch die Gassen zu schlendern oder einfach irgendwo zu sitzen und dem bunten Treiben zuzuschauen, wir werden niemals müde Arles zu besuchen. 








Das war es dann auch für diese Woche, danke für's Lesen und Liebe Grüße von der Hoppetosse .

Kreuz und Quer durch Südeuropa 12 🇪🇸

Die Semana Santa , die heilige Woche, ist in Spanien was die Karwoche in Deutschland ist. Aber das Brauchtum dazu ist ganz anders. Während es bei uns eine ruhige, besinnliche Woche ist, finden hier große Prozessionen statt, bei denen verschiedene Bruderschaften in Büßergewändern geschmückte Heiligenfiguren durch die Straßen tragen.

Wir wollen in dieser Woche bis in den Norden Spaniens fahren, wo wir uns einen Stellplatz herausgesucht haben, um ein ruhiges Ostern zu verbringen, aber zuerst freuen wir uns auf Morella. Von Teruel geht es durch das Maestrazgo, einem touristisch eher unbekannten Gebiet, nach Morella zum dortigen Stellplatz mit Blick auf das Castillo. Am nächsten Morgen, oh Schreck, ist das Castillo weg.





 Dicke nebelige Wolken hüllen diese tolle Landschaft in herbstliches Grau. Morella liegt malerisch an einen Hügel gebaut, geschützt von einer dicken Stadtmauer und einem über allem wachende Castillo. Mit dickem Pulli und Regenjacke machen wir eine Stadtrundgang bevor es durch die nebelverhangene Landschaft weitergeht. Auf kleinen Straßen fahren wir durch einen tollen Naturpark, zumindest im Internet sehen die Bilder toll aus, für uns bleibt es heute nebelverhangen. 



Bald erreichen wir die Ebro Ebene, in diesem Gebiet fand einer der größten Kämpfe des spanischen Bürgerkriegs statt. Selten findet man Spuren oder Gedenkstätten zu diesem traurigen Kapitel der Geschichte. In Deutschland eher unbekannt hat dieser Krieg von Spaniern gegen Spanier über 3 Jahre angedauert und mehr als 500 000 Menschen das Leben gekostet. Kurz danach erreichen wir das Gebirge des Montsant.




 Inmitten dieser einzigartigen Felslandschaft machen wir eine Wanderung zu der kleinen Einsiedelei St. Bartomeu. Sie liegt umgeben von mächtigen Felsen in einem kleinen Tal .




 Auf dem Weg durch die Berglandschaft sieht man immer wieder Felsen, in die sich, mit ein wenig Phantasie, Gesichter und Figuren interpretieren lassen.




 Immer weiter fahren wir Richtung Norden so geht es über Manresa nach Vic. Dort besuchen wir den  Wochenmarkt und spazieren durch den sehenswertern Ort. 




Weiter geht es zu einem kleinen Stellplarz in den Bergen .



 Ein kurzer Bericht für diese Woche, aber nächste Woche gibt es wieder mehr zu erzählen. Bis dahin Grüße von der Hoppetosse 😊