
Wir wollen in dieser Woche bis in den Norden Spaniens fahren, wo wir uns einen Stellplatz herausgesucht haben, um ein ruhiges Ostern zu verbringen, aber zuerst freuen wir uns auf Morella. Von Teruel geht es durch das Maestrazgo, einem touristisch eher unbekannten Gebiet, nach Morella zum dortigen Stellplatz mit Blick auf das Castillo. Am nächsten Morgen, oh Schreck, ist das Castillo weg.




Dicke nebelige Wolken hüllen diese tolle Landschaft in herbstliches Grau. Morella liegt malerisch an einen Hügel gebaut, geschützt von einer dicken Stadtmauer und einem über allem wachende Castillo. Mit dickem Pulli und Regenjacke machen wir eine Stadtrundgang bevor es durch die nebelverhangene Landschaft weitergeht. Auf kleinen Straßen fahren wir durch einen tollen Naturpark, zumindest im Internet sehen die Bilder toll aus, für uns bleibt es heute nebelverhangen.



Bald erreichen wir die Ebro Ebene, in diesem Gebiet fand einer der größten Kämpfe des spanischen Bürgerkriegs statt. Selten findet man Spuren oder Gedenkstätten zu diesem traurigen Kapitel der Geschichte. In Deutschland eher unbekannt hat dieser Krieg von Spaniern gegen Spanier über 3 Jahre angedauert und mehr als 500 000 Menschen das Leben gekostet. Kurz danach erreichen wir das Gebirge des Montsant.




Inmitten dieser einzigartigen Felslandschaft machen wir eine Wanderung zu der kleinen Einsiedelei St. Bartomeu. Sie liegt umgeben von mächtigen Felsen in einem kleinen Tal .




Auf dem Weg durch die Berglandschaft sieht man immer wieder Felsen, in die sich, mit ein wenig Phantasie, Gesichter und Figuren interpretieren lassen.



Immer weiter fahren wir Richtung Norden so geht es über Manresa nach Vic. Dort besuchen wir den Wochenmarkt und spazieren durch den sehenswertern Ort.




Weiter geht es zu einem kleinen Stellplarz in den Bergen .


Ein kurzer Bericht für diese Woche, aber nächste Woche gibt es wieder mehr zu erzählen. Bis dahin Grüße von der Hoppetosse 😊