



Durch die Altstadt bummeln wir dann zur Wawel Festung und lassen uns von den vielen historischen Sehenswürdigkeiten begeistern..




Nachmittags erkunden wir das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz, lassen uns leckeres polnisches Streetfood schmecken und bestaunen hippe Läden . Hier gibt es für jeden etwas zu entdecken, von kunterbunt bis schräg.




Zurück in der Altstadt essen wir ukrainisch, sehr lecker 😋



Zum Abschluss flanieren wir dann durch die, von der Dämmerung verwandelten Gassen. Krakau betört im Dunkeln mit besonderem Charme.




Ein Tag ist nicht genug, auch wenn uns der Regen eingeholt hat .

Wir bleiben wir noch einen Tag länger und erleben die Markthallen, Marienkirche, Warschauer Getto, Josefsirche, Kazimierz, Alte Stadtmauern........






Unser Fazit, Krakau ist eine Reise wert. So, jetzt geht es aber weiter ins polnische Jura, eine wirklich spannende Landschaft. Die Route der Adlerhorste beschreibt eine touristische Strecke von Krakau nach Jasna Göra. Sie führt durch die beeindruckende Felslandschaft von Burg zu Burg, die geschickt auf den Spitzen der Felsen gebaut sind.



Die weißen Kalksteinfelsen sind Meisterwerke der Natur, die hier mit Erosion und Zeit fantastische Skulpturen geschaffen hat. Obenauf hat der Mensch Burgen gebaut, die wie Vogelnester auf den Felsen sitzen, und unter der Erde liegen über 1900 kleinere und größere Höhlen.





Zwei Tage verbringen wir, mit kleinen Wanderungen, in dieser tollen Landschaft, bevor wir in Jasna Göra angelangt sind.


Die Burg Mariens, wie Jasna Göra auch genannt wird, ist wohl das Nationalheiligtum Polens, und um den starken Volkskatholizismus Polens zu verstehen, ist ein Besuch zu empfehlen. Besonders verehrt wird das Bildnis der schwarzen Muttergottes von Tschentochau.




Nach diesem interessanten Besuch geht es ein ganzes Stück weiter. Wir wollen noch bis in die Masuren, das Naturparadies mit vielen Seen im Nordosten von Polens, fahren.


Es ist etwas besonderes für Naturliebhaber aber auch kulturhistorisch interessant. Olsztyn, die malerische Hauptstadt der Masuren, liegt im Zentrum der Seenplatte und lädt auf Grund seiner sehenswerten Altstadt zu einem Besuch ein. Trotz seiner bewegten Geschichte ist der historische Ortskern mit seiner Backsteingotik gut erhalten.


Zuerst schlendern wir über den Wochenmarkt, der uns mit seiner Vielfalt und Ursprünglichkeit gut gefällt, dann geht es durch die Stadt, vorbei an der Burg, durch alte Gassen bis zum Stadtor und der beeindruckenden Basilika.





Auf einem kleinen Campingplatz mit nostalgischem Charme finden wir einen Platz direkt am Wasser. Hier gehen wir erst mal schwimmen und genießen das Naturparadies.


Unsere weitere Strecke führt uns über Lidzbark Warmiński zum Kloster Stocek und dann weiter nach Reszel.



Kloster Stocek



Rezszel, das gemütliche Masuren Städtchen, lädt zum Besuchen ein. Eine alte Burg gibt es hier zu entdecken, die, wie auch die Kirche, auf den Deutschritterorden zurückgeht.



Wir haben Glück und dürfen sogar den Glockenturm besteigen, der eine wunderbare Rundumsicht über die grüne, dünn besiedelte Landschaft bietet.


Am Abend bekommen wir wieder einen Naturnahen Stellplatz mit Seezugang

Für uns ist es schwer, in Worte zu fassen, was die Masuren ausmachen. Eine weiträumige grüne Naturlandschaft ohne große Erhebungen, geformt in langen Wellen aus meist sandhaltigem Boden, viele kleine Wasserflächen bis hin zur Seenlandschaft, ein großer Artenreichtum an Tieren und Pflanzen, Ortschaften mit viel Backsteingotik. Eine bewegte Geschichte von den ursprünglichen Volksstämmen über den Deutschritterorden bis hin zur bewegten Zeit als Ostpreußen und dann übergegangen in die sowjetische Zone, aus der sich mit viel Anstrengung ein freies Polen entwickelt hat, zu welchem die Masuren heute gehören.



Für uns war dies eine tolle Woche in einem interessanten Reiseland und wir hoffen, dass auch ihr ein paar Eindrücke von Polen 🇵🇱 bekommen habt . Bis zum nächsten mal Lina Alfred und die Hoppetosse.