Kreuz und Quer durch Südeuropa 19 🇬🇷

Athen steht für diese Woche an. Von unserem Stellplatz ist man schnell am Bahnhof und dann geht es in einem Rutsch durch bis Athen. Vom Hauptbahnhof laufen wir nochmals ca. 20min, durch einen eher unansehnlichen Bereich, bis in die Innenstadt. Durch Gassen mit vielen Bars und Restaurants schlängeln wir uns in Richtung altem Athen und plötzlich wird der Blick frei auf die Akropolis.

 Wow, so groß haben wir uns den Burgberg nicht vorgestellt. Zum Besuch der Akropolis haben wir ein festes Zeitfenster vorgebucht und scheinbar viele viele Menschen mit uns. Voll aber sehr beeindruckend sind unsere ersten Eindrücke.



 Aber im oberen Tempelbereich lockert es sich etwas auf und wir können in Ruhe staunen. Auf Bildern wirkt es nur halb so großartig wie in der Realität, unser Blick schweift über den Bergrücken mit den alten Tempeln und weiter über das ihm zu Füßen liegende weiße Häusermeer Athens. 






Nach einer kurzen Pause geht unser Rundgang durch die anderen historischen Stätten  umd Athen weiter und wir sind erschlagen von der Fülle der Eindrücke.




 Ein Tag ist zu wenig um all dies zu besichtigen, doch mehr steht uns nicht zur Verfügung. So sind wir dann doch recht müde bei der Rückfahrt. Athen hat uns begeistert, allerdings allein das historische Athen und die angrenzenden Viertel. Darüber hinaus finden wir Athen nicht allzu interessant. Nach den vielen Eindrücken brauchen wir einen Ruhetag und eine Waschmaschine, so bleiben wir einen weiteren Tag zwischen Olivenbäumen stehen. Dann geht es aber weiter und so langsam auch wieder Richtung Norden. 


Über den Kanal von Korinth fahren wir noch ein Stück am Meer entlang, dann heißt es aber Abschied nehmen vom Wasser und es geht wieder in die Berge .




 Das Kloster Hosios Lukas ist unser heutiges Ziel und wieder beeindruckt uns Griechenland mit seinen Bergen. Hier gibt es im Winter sogar ein kleines Skigebiet. Hosios Lukas ist eines der drei bedeutendsten byzantinischen Klöster in Griechenland. 




Auch wenn wir hier in Griechenland schon viele Klöster gesehen haben, begeistern sie uns doch immer wieder aufs Neue. Das zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Kloster ist, trotz des starken Besucherandrangs, eine Reise wert.









 Von hier geht es weiter nach Meteora, wo wir an einer Taverne einen Platz finden. Wenn man dort etwas verzehrt, kann man über Nacht stehen. Was eigentlich ganz gut klingt, kann nicht über die mangelnde Stellplatz Situation im Meteora Gebiet hinwegtäuschen. Angesichts des Besucherstroms gibt es schlicht zu wenige legale Stellplätze. Wobei Reisemobile den geringsten Anteil an Besuchern ausmachen. Aber wir freuen uns erst mal auf die Klöster, doch aufgrund von Nebel sehen wir nix, gar nix. 


Also heißt es erst mal warten und Kaffee trinken. Zwischenzeitlich wurden wir, wie auch andere, von der Polizei aufgeklärt, dass uns, wenn wir auf dem Parkplatz am Kloster übernachten würden, bis zu einem halben Jahr Gefängnis auf Bewährung drohen. Sehr sympathisch. Nachdem der Nebel sich gelichtet hat, sehen wir sie. Mystisch thronen die Meteora-Klöster auf mächtigen Sandsteinfelsen. 


Um die Anlagen zu besichtigen erklimmt man, über in den Stein gehauen Stufen, die Felsnadeln. Es ist toll anzuschauen, wie der so geringe Platz genutzt wurde, um die Klöster zu errichten. 


Auch bei schlechtem Wetter genießen wir diesen einmaligen Anblick. Auch ohne Klöster wären die Felsen großartig, aber mit den Klöstern auf den Spitzen einfach ein Superlativ. 



Voll von tollen Eindrücken müssen wir noch ein Stück fahren, um zu einem kleinen Gemeindestellplatz zu gelangen, der zeigt wie einfach es ist wenn man nur möchte. 

Hier legen wir auch einen Ruhetag ein, bevor es für uns weiter Richtung Grenze geht. Durch beeindruckende Landschaften vorbei an Seen, Felsen und Klöstern fahren wir .





Oberhalb eines Frauenklosters finden wir noch einen schönen Stellplatz an einem kleinen Bergsee und haben einen sehr aktiven Bewacher.


 Wohin geht es nun ??? Das könnt ihr gerne im nächsten Beitrag lesen. Bis dahin, danke für dein Interesse und liebe Grüße von Lina und Alfred und der Hoppetosse. 


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