


Dimitsana, das größte Örtchen in der Umgebung, lädt zu einem Bummel ein und kleine Touristenläden bieten auf charmante Weise lokale Produkte an. Nach einem Rundgang und dem Besuch des historischen Wasserkraftmuseums verbringen wir eine ruhige Nacht bei einer Kapelle.



Weiter geht es dann erst zu einer Quelle, um bei einem Kloster Wasser aufzufüllen und dann über gefühlt unendlich viele Kurven nach Andritsena. Hier gibt lokale Einkaufsmöglichkeiten und als Kuriosität eine Quelle, die aus dem Stamm eines Baumes kommt.

Bald darauf ereichen wir auch die Hauptattraktion des Tages, den Apollo Tempel. Mit einem Zelt überdacht versucht man ihn, vor schädlichen Witterungseinflüssen zu schützen. Eines Tages soll er, wieder instand gesetzt, in altem Glanz erstrahlen, aber bis dahin scheint noch ein weiter Weg.





Die Neda Wasserfälle liegen auf unserem weiteren Weg ans Meer und wir freuen uns auf dem Wanderparkplatz ein ruhiges Plätzchen für die Nacht zu finden.


Die Neda Wasserfälle locken uns , sie sollen eine der schönsten Wasserfälle Griechenlands sein. Ob sie wirklich sehenswert sind wollen wir herausfinden und so machten wir uns auf den Weg hinab in die Schlucht. Und es geht wirklich steil hinab zwar auf einem Fahrweg, aber den hätten wir der Hoppetosse wirklich nicht zumuten wollen. So ereichen wir die malerisch gelegenen Wasserfälle, bei denen man am liebsten auch gleich baden würde.



Wenn auch Adonis nackt baden geht, verzichte ich aufgrund der Besucherzahl darauf, es ihm gleichzutun. So genießen wir einfach nur den Anblick der wirklich schönen Neda Fälle bevor es wieder aufwärts geht.


Elea Beach, der große Freistehspot, ist unser Ziel am Meer. Im grundsätzlich dem Freistehen eher koservativ eingestellten Griechenland gibt es hier nicht nur eine Nische, sondern gleich einen ganzen Strand auf dem das Freistehen geduldet ist. Fahrende Händler mit Gemüse und Brot versorgen die bunte Kommune aus Paradiesvögeln, Überwinterern oder auch eher konservativen Herrschaften in traditoneller Weißware.



Für uns ist es aber mit einer Nacht genug, es zieht uns weiter an der Küste entlang. Das orthodoxe Osterfest steht vor der Tür und überall herscht großer Trubel. Wir genießen es, auf Nebenstraßen entlang der Küste nach Süden zu fahren und in kleien Hafenstädtchen anzuhalten.



Wieder mal ist eine Kapelle der rechte Platz für die Nacht. Wir spazieren noch entlang dem nahegelegenen Sandstrand und bewundern den tollen Sonnenuntergang.






Zum Frühstück ziehen dicke Wolken auf und das Wetter sieht gar nicht mehr so toll aus. Stürmisch und regnerisch entwickelt sich das Wetter , so dass wir, nach wenigen Zwischenstationen, im Hafen von Pylos ankommen,


Zwischenzeitlich wieder sonnig mit Wolken machen wir einen großen Rundgang durch das Hafenstädtchen.




Heute ist richtig was los! Nach dem gut zweistündigen Ostergottesdienst in der Nacht beginnt dann für die Griechen offiziell Ostern. Dann wird gefeiert und zwar richtig! Nach Glockengeläut und Salutschüssen gegen 23 Uhr beginnt dann auch wirklich die große Feier und unser bis dato ruhiger Stellplatz im Hafen wird bis zum Morgengrauen von guter Laune und vor allem von Musik beschallt. So schauen nicht nur wir am nächsten Morgen recht unausgeschlafen aus. Aber das tut dem Feiern keinen Abbruch. Von überall dringt Musik und Grillgeruch zu einem, wenn man durch die Gassen schlendert. Wir schauen uns heute nur Methoni an, welches mit seiner alten Burg wunderschön am Meer liegt.






Auch versuchen wir einen ruhigen Überachtungsplatz zu finden, doch das ist gar nicht so einfach und so fahren wir zurück nach Pylos. Nun stellen wir uns aber, wie viele andere Camper, etwas weiter vom Zentrum weg und genießen mal wieder einen traumhaften Sonnenuntergang.


Damit sind wir wieder mal am Ende einer Woche angelangt, mal schauen was die nächste so bringt. Bis dahin mit ganz lieben Grüßen und einem dicken Dankeschön für die Gillas ❤️ Lina, Alfred und die Hoppetosse.
PS: Ihr könnt unter Kommentare uns gerne auch schreiben!