
Obwohl London 40km km vom Meer entfernt ist, unterliegt der Pegel der Themse den Gezeiten. Unser Weg führt uns entlang der Uferpromenade zum Tower, einem der vielen Wahrzeichen und gleich daneben spannt sich die majestätische Tower Bridge über den Fluss.





Wir spazieren weiter zur St. Pauls Kathedrale und nehmen dort die Underground zum Hyde Park . Einmal als Rohrpost verschickt werden, so kommen wir uns bei der Fahrt tief unter der Oberfläche vor.



Wieder an der Oberfläche, stehen wir vor einer riesigen Grünfläche, 2,5 km² groß mit Kensington Garden zusammen und damit größer als Monaco. Vorbei am Speakers Corner geht es einmal quer durch den Park zur Royal Albert Hall.



Das superduper Luxuskaufhaus Harrods liegt auf unserem Weg , bekommt von uns aber keine Empfehlung. Weiter gehts zum Buckingham Palace und vorbei an Westminster Abbey zum House of Parliamant und dem wunderbaren Big Ben, der gelassen über allem wacht .






Am anderen Ufer leuchtet im abendlichen Licht das London Eye ; doch für uns geht es nochmal richtig hinein ins Getümmel. Wir laufen vorbei am Trafalgar Square zum Picadilly Circus, dem quirligen Herzen dieser Metropole .




Von all dem Trubel und den vielen Eindrücken sind wir doch recht geschafft und so geht es mit der Tube zur Station Londonbridge und dann ganz geschwind zur Hoppetosse. Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück fällt die Entscheidung leicht , auf nach London. Also nehmen wir nochmal den Zug bis Londonbridge und von da geht es mit der Underground nach Highgate .



Highgate ist derzeit eine der teuersten Wohngegenden in Greater London, was die Lebenshaltung angeht. Der fast ländliche Charakter Highgates wird durch die Highgate Society geschützt. Angrenzend liegt unser Ziel , der Park Heampsted Heath . Er hat 25 größere Teiche und Gebiete mit alten Waldflächen, Sümpfen, Hecken und Grasflächen.


Wir laufen vorbei am Kenwood House, durch einen Wald, der so wild und naturnah wirkt, dass wir uns nicht in London wähnen sondern irgendwo fernab . Nach kurzem Fußweg kommen wir dann zum Parliamant Hill, der einen Blick über große Teile Londons bietet . Wir sitzen in der Sonne und genießen die Aussicht bevor es weitergeht Richtung Notting Hill .

Wir folgen der Portobello Road durch den hippen Stadteil , futtern uns durch den Street Food Market, bewundern die vielen individuellen Geschäfte und bestaunen das quirlige, bunte Treiben .










Zurück geht es dann mit der Underground zur Bond Street und einmal über die berühmte Einkaufsmeile bis zum Speackers Corner. Unheimlich viel haben wir heute gesehen, und wir sind dann doch ganz schön platt, so geht es dann wieder zurück zum Stellplatz .Nach einer ruhigen Nacht geht es bei trüben regnerischen Wetter weiter Richtung Dartmoor , 200 Meilen sind es bis dort und wir fahren vorbei an Stonehenge immer weiter in den Südwesten. Mit Erreichen des Nationalparks hört zumindest der Regen auf , so dass wir zu einem Spaziergang rund um den Haythor Rock aufbrechen. Dartmoor, das wilde und zugleich wunderschöne Hügelland, bereisen wir zum zweiten Mal . Diesmal zeigt es sich von seiner wilden Seite. Mystische Nebelschwaden ziehen über die Moorflächen und man fühlt sich an die Erzählung Hound of Baskerville erinnert. Schon mancher Wanderer soll hier die Orientierung verloren haben, allein die Thor's, große Granitblöcke in der Landschaft , bieten Anhaltspunkt, und wieder zieht uns die charakteristische Landschaft in ihren Bann .




Die sanft wellige Heidelandschaft durchzogen von kleinen Wasserläufen und die markanten Felsformationen wirken auch bei trüben Herbstwetter besonders. Nicht mehr weit haben wir es bis Widecombe in the Moore, wo wir einen schönen Stellplatz kennen.

Am nächsten Morgen sind wir umgeben von dem berühmten Nebel des Dartmoors. Mystisch verschwimmen die Konturen der Bäume und die Kathedrale im Moor wird zur perfekten Kulisse für schaurige Geschichten .



Nach ausgiebiger Besichtigung der Kathedrale wollen wir heute von Two Bridges aus eine Wanderung ins Moor machen, und das wird recht abenteuerlich. Das Wetter scheint wieder besser zu werden , so laufen wir vom Wanderparkplatz , gut gerüstet mit Gummistiefeln, Richtung Higher White Thor . Die markante Felsformation soll von Weitem schon zu sehen sein und einen ausgezeichneten Blick über die Landschaft bieten. Dachten wir ! Das Wetter spielte leider nicht mit , so dass wir die Hälfte des Weges durch die schönste Milchsuppe stapften.




Den Higher White Thor haben wir dann doch gefunden und die Landschaft im Nebel wirkt faszinierend mystisch , nur mit der Aussicht das war wohl nix .Weiter ging es dann zum Wistman Wood , auf dem Weg begegneten uns sogar noch Dartmoor Ponys .




So sind wir schon bald wieder zurück am Parkplatz und wollen noch zu einem weiteren Wanderparkplatz, um von dort noch eine kleine Runde zu drehen, doch der einsetzende Regen lässt diese Idee leider nicht zu .Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Küste , das Dartmoor hat uns wieder richtig gut gefallen, und gerade der Nebel hat der Landschaft eine besondere Stimmung gegeben . Mit Zwischenstopp in Tavisstock erreichen wir dann bald Fowey und somit auch Cornwall, wir freuen uns auf einen Spaziergang durch das pittoreske Hafenstädtchen an der Mündung des Flusses Fowey , aber es regnet Bindfäden.


Also erstmal Tee und Scoones und Geduld . Ja wirklich, wie der Wetterfrosch vorraussgesagt hat ( kein Niederschlag in 120 min ), hört der Regen auf . Nur leider , leider ist es jetzt dunkel, aber auch im Dunkeln hat das Örtchen seinen Reiz und morgen soll ja die Sonne scheinen.





Nach einer ruhigen Nacht aufgewacht und die Sonne lacht, ja wirklich. Supi ! Also Frühstück und auf geht's. Fowey, das quirlige Fischerdörfchen, hat viel zu bieten , wir schlendern durch die schmalen Gassen, vorbei an kleinen individuellen Geschäften, erfreuen uns immer wieder an dem Blick über die Bucht und erreichen, nach einem kleinen Fußweg, einen wunderschönen Strand.










Wirklich sehr gemütlich und wir verbringen den ganzen Vormittag hier , bevor es entlang der Küste nach Mevagissey weitergeht. Entlang der Cornishen Küste gibt es viel zu entdecken, so dass wir für die 14 Meilen doch recht lange brauchen und wir Mevagissey erst am späten Nachmittag erreichen.




Wir spazieren entlang des großen Hafens v8n Mevagissey und bewundern den Blick über das Meer , die Küste und das charmante Fischerdorf.







Mit Ladenschluss verlassen wir das Örtchen, denn wir haben noch ein kleines Stückchen zu fahren zu einem Farm Camping im Grünen, denn wir brauchen eine Dusche, Frischwasser und Entsorgung. Damit sagen wir Tschüss bis zum nächsten Mal Lina, Alfred und die Hoppetosse.